Pressemitteilung „Stoppafd“ Bündnis

Am heutigen Samstag, den 7. November, hat die Polizei mit aller Härte den AfD-Aufmarsch in Berlin durchgesetzt. Hierbei wurden von der Polizei mehrere Gegendemonstrant_innen in Gewahrsam genommen und zum Teil schwer verletzt. Am Vormittag demonstrierten 3.000 Menschen unter dem Motto: “Refugees Welcome to Stay.”

„Die menschenverachtenden Politik gegen Migrant_innen, Flüchtende und ihren immerwährenden reaktionären Frauen- und Familienbildern, hat die Berliner Polizei heute mit allen Mitteln durchgesetzt.“ sagt Bündnissprecherin Hannah Eberle. Zu den TeilnehmerInnen des AfD-Aufmarsches gehörten, neben Afd-Mitgliedern aus dem ganzen Bundesgebiet, gewaltbereite Hooligans, die German Defence League, Political Incorrect, Teile des Berliner Pegida-Ablegers "Bärgida" sowie das verschwörungstheoretische "Compact" Magazin. Während des Tages kam es aus Reihen des AfD-Aufmarsches zu mehreren Angriffen auf Gegendemonstrant_innen, ohne dass die Polizei eingeschritten ist. „Dabei geht die Gefahr klar von der AfD aus. Sie gibt rechtsradikalen Tätern einen Hort, in denen sie sich als Opfer fühlen und deshalb zu Tätern werden können. Aus der AfD heraus entsteht eine Dynamik die sich in rassistische Gewalt entlädt. Dagegen kreativen und widerständigen Protest auf die Straße zu bringen ist und war unser gutes Recht. “ so Hannah Eberle.

Das Berlin StoppAfD Bündnis ist Teil einer Bewegung gegen rassistische Hetze und für ein starkes und ehrliches "Refugees welcome to stay!" Das Bündnis wird getragen von Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener emanzipatorischer Gruppen und Organisationen und aus Parteien. Als Bündnis richtet es sich ausdrücklich gegen jede reaktionäre, rassistische und/oder nationalistische Mobilisierung.

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